FREESE LANDSCHAFTSARCHITEKTUR ∙ ALTENDORFER STRASSE 274 ∙ 46282 DORSTEN

MAIL : landschaft@freese-planung.de ∙ TELEFON : +49 2362 9939970 ∙ FAX : +49 2362 9939979

Print Friendly, PDF & Email

Aktuelles

• Oktober 2016
Die „Allee des Wandels“ konnte im Finale des EU-Wettbewerbs RegioStars 2016 zwar nicht den begehrten Titel erringen, dennoch besteht bei den Beteiligten weiterhin größtes Interesse an der Fortführung der „Allee des Wandels“ bis nach Gelsenkirchen. Dazu werden derzeit Fördermittelzugänge geprüft (wie z.B. Städtebauförderung, Nahmobilität, Grüne Infrastruktur).

• Oktober 2016
Der Landschaftspark Hoheward ist seit der Fertigstellung der Sonnenuhr mit der Aufstellung des Obelisken im Mai 2005 und der Eröffnung des 1. Bauabschnittes im darauf folgenden Jahr ein fester Bestandteil für die Naherholung in den Städten Herten und Recklinghausen geworden. Die Eröffnung des 2. Bauabschnittes im November 2008 wurde mit einer spektakulären Licht- und Pyrotechnikshow gefeiert. 2015 wurde der 3. Bauabschnitt mit der Vervollständigung des Top-Horizontes und einer Mountainbike-Strecke fertiggestellt.
Immer mehr Besucher kommen aus der gesamten Region, um die einzigartige Erschließung und Gestaltung dieser Bergehaldenlandschaft zu erleben, die inzwischen auch ein interessantes Ziel für Touristen geworden ist. Hoheward – Der Landschaftspark hat sich zu einem der „Top Five“-Projekte im Emscher Landschaftspark entwickelt.
Um diesen Anspruch und dem ungebrochen hohen Besucheraufkommen weiterhin gerecht werden zu können, werden derzeit (10 Jahre nach der Eröffnung des 1. Bauabschnittes) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR) – neben den regelmäßigen Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen – in einem größeren Paket gebündelte Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Hierzu gehören u.a. Böschungsbefestigungen neben dem Steig zum Horizontobservatorium und an der Sonnenuhr. Dazu werden als Deckwerk Steinmatratzen verwendet, die eingesandet und übererdet sowie begrünt werden. Diese Art der Böschungsbefestigung kommt auf einer Bergehalde des RVR zum ersten Mal zum Einsatz und hat damit auch eine „Pilotfunktion“ für zukünftige Böschungsbefestigungen auf anderen Halden des RVR. Die von uns geplanten und überwachten Arbeiten, die noch einige Wochen dauern werden, kommen zügig voran, so dass die Besucher „ihre“ Halde bald wieder wie gewohnt nutzen können.

• Juli 2016
Die „Allee des Wandels“ (10 km lange Radwegverbindung auf der ehemaligen Zechenbahntrasse zwischen der Halde Hoheward und Herten-Westerholt) steht im Finale des EU-Wettbewerbs RegioStars 2016 und zwar in der Kategorie „CityStar – Innovative Lösungen für nachhaltige Stadtentwicklung“. Die Entscheidung fällt im Oktober 2016 in Brüssel.
Die „Allee des Wandels“, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) und der Stadt Herten als besonderes Projekt der grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr angemeldet worden ist, wurde als eins von drei deutschen Projekten für diese europäische Auszeichnung nominiert. Europaweit stehen 23 Projekte im Finale.
Zurzeit erstellen wir im Auftrag des RVR und der Städte Herten und Gelsenkirchen eine Machbarkeitsstudie für die Fortführung der „Allee des Wandels“ bis nach Gelsenkirchen. Die Studie bezieht sich im Kern auf den rd. 5 km langen Streckenabschnitt zwischen der Langenbochumer Straße (Ausbauende der Neubaustrecke zwischen Hoheward und Westerholt) in Herten-Westerholt und der Ulfkotter Straße (B 224) in Gelsenkirchen-Hassel. Die Strecke verläuft von der Langenbochumer Straße über das Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt (Projekt Neue Zeche Westerholt), zur Marler Straße (L 502), durch den Stadtteilpark Hassel (ehemalige Kokerei Hassel), zur Polsumer Straße (L 608), zur Bergmannsglückstraße, zum Pickmühlenbach bis zur Ulfkotter Straße (B 224). Darüber hinaus wird der Anschluss Richtung Westfälische Hochschule mit einem Lückenschluss zur Hugo-Trasse berücksichtigt.

• Juli 2016
Der Landschaftspark Hoheward ist noch nicht fertig. Wichtige Projekte – wie die Herstellung einer großen Veranstaltungsfläche im westlichen Bereich der Halde, die Öffnung und Gestaltung des 600 m langen Tunnels durch die Halde als Geh- und Radwegverbindung mit direktem Anschluss an die „Allee des Wandels“ und der sogenannte AktivLinearPark am südlichen Fuß der Halde im Bereich der ehemaligen Gleisanlagen als direkte Parkverbindung zwischen den Städten Herten und Recklinghausen mit Anbindung an die Emscher – mussten zurückgestellt werden, da das Förderprogramm ÖPEL in 2015 ausgelaufen ist.
Wesentliche Elemente des Landschaftsparkes wurden daher auch in die interkommunale Bewerbung „Emscherland“ für die Landesgartenschau 2020 aufgenommen, die jedoch an die Stadt Kamp-Linfort vergeben worden ist.
Einige Emscherland-Projekte, zu denen insbesondere auch der Tunnel und AktivLinearPark Hoheward gehören, sind jedoch so wichtig für die Entwicklung der Region der Städte Herten, Herne, Recklinghausen und Castrop-Rauxel, dass zurzeit mit hoher Intensität weitere Chancen ausgelotet werden (u.a. ein Finanzierungsmix aus Mitteln der Emschergenossenschaft, des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und des Landes NRW), um doch noch eine Realisierung zu ermöglichen.