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„Der See schlägt Wellen“ in Haltern am See

In den Jahren 2010 – 2013 konnte eine lang gehegte städtebauliche und grünordnerische Entwicklungsabsicht der Stadt Haltern am See realisiert werden. Bereits im Jahr 2001 hatten sich Studenten aus Berlin und Stuttgart im Rahmen des Workshops „Wege städtischer Entwicklung zum Wasser – Stadt Haltern entdeckt ihren (Stau-)See“ damit beschäftigt, Visionen für eine Entwicklung des Stausee-Westufers unter Einbeziehung der Straßen Hullerner Straße/Lippspieker als zentrale Verbindung zwischen Stadt und dem See zu kreieren. Mit unserer Planung (Entwurf, Ausführungsplanung, Bauüberwachung) wurden die Straßen für Anlieger zurückgebaut und ein zentraler Freiraum geschaffen. Mit einer linearen Wegeführung im Tafelschnitt wird bereits im platzartigen „Antritt“ im Übergang zur Innenstadt die Bahnunterführung als „Tor zum See“ wahrgenommen. Um den Sinnesreiz zu stärken, wird die Wegeachse durch ein Blaues Band begleitet: Das „blaue“ Wasser berührt die Stadt und setzt den See stadtnah in Szene. In einer Betonstele steigt das Band empor und symbolisiert den Brückenschlag zum See. Außerhalb der Wegelinie sind Grenzen und Flächen in Bewegung: Wasserwellen gleich schwingt der Materialwechsel zwischen Weg und Rasen. Der Rasen schlägt Wellen und animiert den Besucher zur spielerischen Bewegung.